Wer sich nicht nur für die Aufführungen von Richard Wagners Ring des Nibelungen interessiert, sondern auch für dessen (musik-)wissenschaftliche Hintergründe, der kann heute und morgen sicher noch was lernen.
In Zusammenarbeit mit dem Europäischen Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen ist heute Abend (8. Juni, 19.30 Uhr) im Laves-Foyer der isländische Sprachforscher und Ethnologe Árni Björnsson zu Gast und spricht über „Wagner und die Völsungen“. Dabei zieht er Vergleiche zwischen Wagners Tetralogie und ihren Quellen, die er wesentlich (und für uns Deutsche vielleicht überraschend) in altisländischen Sagen ausmacht. Musikalisch begleitet wird der Vortrag von Okka von der Damerau (Mezzosopran) und Robert Roche (Klavier). – Der Eintritt kosten 5 Euro.

Morgen dann (9. Juni, 13.15–17.30 Uhr) findet in der Hochschule für Musik und Theater Hannover (HMTH) am Emmichplatz, Hörsaal 202 das wissenschaftliche Symposium „Musikalische Räume bei Richard Wagner“ statt. Der Eintritt ist frei.
13.15 Uhr Begrüßung und Einführung durch Stefan Weiss (HMTH)
13.30 Uhr Nina Noeske (HMTH):
Vortrag „Räume aus Klang – Musikwissenschaftliche Fragestellungen und Perspektiven“
14.00 Uhr Tobias Janz (Universität Hamburg):
Vortrag „Raumklänge und Klangräume in der Oper“
15.00 Uhr Frank Märkel (HMTH):
Analyse „Aufgepflanzte Theaterkulissen“? – Wagners musikalische Räume
Abschließend findet um 16.30 Uhr ein Podiumsgespräch zum Thema „Die Bühne als gestalteter Raum“ zwischen Klaus Grünberg, dem Bühnenbildner der unserer „Ring“-Inszenierung, und Chefdramaturg Ulrich Lenz statt.
Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, zum letzten Mal in dieser Spielzeit Das Rheingold bei uns im Opernhaus zu sehen!