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Tschüß und danke!

Die Staatsoper Hannover ist in der Sommerpause, und das Ring-Blog verabschiedet sich von seinen Lesern.

Nach dem Abschluss der Neuinszenierung von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen mit der Premiere Götterdämmerung am 12. Juni 2010 wird  das Ring-Blog nicht weiter geführt, mit dem vor allem die Entstehung der ersten Inszenierungen Rheingold und Die Walküre begleitet wurden. Die vier Abende werden in der kommenden Saison ins Repertoire übernommen (Infos zum Vorverkauf und zur zyklischen Aufführung hier) und sind nun aus der Netzwelt im Theater angekommen.

Allen Lesern und Kommentierenden herzlichen Dank für Ihr Interesse. Und einen schönen Sommer!



Der „Ring“: zyklische Aufführungen

Während gestern mit dem Konzeptionsgespräch zur Götterdämmerung die Proben zum vierten und letzten Teil von Wagners Tetralogie an der Staatsoper Hannover begonnen haben, möchten wir Ihnen schon einen Ausblick auf zyklische Aufführungen des Rings in Hannover geben:

Nach der Premiere der Götterdämmerung finden die vier Aufführungen am 24., 26., 30. Juni und 3. Juli 2011 statt. Für die vier Vorstellungen gibt es ein »Ring-Abo« mit ca. 20% Rabatt auf den Kassenpreis. Erhältlich an den Kassen der Niedersächsischen Staatstheater Hannover und unter Tel. 0511/9999-1111.

Auch für die kommende Saison wurde bereits eine zyklische Aufführung angekündigt: für den 14., 17, 21. und 24. Juni 2012. Auch dieser Zyklus wird im Abo buchbar sein; der Vorverkauf beginnt am 15. August 2011.



Es geht weiter!

Der angekündigte Sommerschlaf hat sich in den Winterschlaf verlängert. Doch mit den ersten Sonnenstrahlen des März beendet auch das Ring-Blog seine Pause zwischen Walküre und Siegfried. Gestern hat das Konzeptionsgespräch zum Zweiten Tag von Richard Wagners Tetralogie an der Staatsoper Hannover stattgefunden; ab sofort wird wieder gebloggt!



Sommerpause

Liebe Leserinnen und Leser des Ring-Blogs,

die Staatsoper Hannover ist in der Sommerpause, und auch das Ring-Blog pausiert. Mit wenigen Ausnahmen werden wir das Blog bis zum Probenbeginn Siegfried im Februar 2011 in festen Schlaf verschließen. Allerdings wartet es nicht von lodernder Glut umglüht auf den furchtlos freiesten Helden, der es aus dem Schlaf erweckt. Sondern Sie können alle 97 Beiträge, die seit Herbst 2009 hier erschienen sind, nachlesen. Die Kommentarfunktion schalten wir über die Ferien aus. Ab dem 12. August ist auch das wieder möglich.

Herzlichen Dank für Ihr Lesen und Kommentieren, Ihre Begleitung auf unserem Weg mit Wagners Ring des Nibelungen.
Wir wünschen allerseits einen schönen Sommer!



Wagner wissenschaftlich

Wer sich nicht nur für die Aufführungen von Richard Wagners Ring des Nibelungen interessiert, sondern auch für dessen (musik-)wissenschaftliche Hintergründe, der kann heute und morgen sicher noch was lernen.

In Zusammenarbeit mit dem Europäischen Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen ist heute Abend (8. Juni, 19.30 Uhr) im Laves-Foyer der isländische Sprachforscher und Ethnologe Árni Björnsson zu Gast und spricht über „Wagner und die Völsungen“. Dabei zieht er Vergleiche zwischen Wagners Tetralogie und ihren Quellen, die er wesentlich (und für uns Deutsche vielleicht überraschend) in altisländischen Sagen ausmacht. Musikalisch begleitet wird der Vortrag von Okka von der Damerau (Mezzosopran) und Robert Roche (Klavier). – Der Eintritt kosten 5 Euro.

Libretto " Die Walküre"

Morgen dann (9. Juni, 13.15–17.30 Uhr) findet in der Hochschule für Musik und Theater Hannover (HMTH) am Emmichplatz, Hörsaal 202 das wissenschaftliche Symposium „Musikalische Räume bei Richard Wagner“ statt. Der Eintritt ist frei.

13.15 Uhr Begrüßung und Einführung durch Stefan Weiss (HMTH)

13.30 Uhr Nina Noeske (HMTH):
Vortrag „Räume aus Klang – Musikwissenschaftliche Fragestellungen und Perspektiven“

14.00 Uhr Tobias Janz (Universität Hamburg):
Vortrag „Raumklänge und Klangräume in der Oper“

15.00 Uhr Frank Märkel (HMTH):
Analyse „Aufgepflanzte Theaterkulissen“? – Wagners musikalische Räume

Abschließend findet um 16.30 Uhr ein Podiumsgespräch zum Thema „Die Bühne als gestalteter Raum“ zwischen Klaus Grünberg, dem Bühnenbildner der unserer „Ring“-Inszenierung, und Chefdramaturg Ulrich Lenz statt.

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, zum letzten Mal in dieser Spielzeit Das Rheingold bei uns im Opernhaus zu sehen!